Was für eine Woche!

19 November 2017

Die letzten Tage hatten es in sich, aber ich denke, ich kann sie durchaus als großen Erfolg verbuchen. Ich war in Hamburg, um dort für das Reading des neuen Musicals "Anna und das Kinderkrankenhaus von Rothenburgsort" (so der Arbeitstitel) zu proben. Autor Dirk Schattner, die siebenköpfige Besetzung des Readings und ich haten intensive, emotionale Probentage. Es ist ja kein leichtes Thema: Ein Krankenhaus, in dem während des Naziregimes Kinder euthanasiert wurden. Ein Stück reale Stadthistorie am Originalschauplatz - die Kirche, wo wir gespielt haben und wo auch nächstes Jahr die Uraufführung stattfinden soll, liegt einmal um die Ecke von diesem Krankenhaus, heute ein Hygienezentrum.
Die Präsentation schließlich vor einem größtenteils geladenen Publikum war ein großer Erfolg. Wir haben festgestellt, dass unser Stück im Wesentlichen funktioniert, wir haben uns darin bestätigt gefunden, dass wir zwar ein hochsensibles, heikles Thema behandeln, aber dass wir eben damit auch das Publikum packen - die Zuschauer (und teilweise auch wir) haben gelacht und geweint. Theater als emotionales Wechselbad der Gefühle, das auch lange nach der Vorstellung nachwirkt, so bezeichnete es einer der Besucher bei der sich an das Reading anschließenden Diskussionsrunde. Mission erfüllt, könnte man sagen - und das auch noch in einem weiteren Sinne: Besonders intensiv wurde die Frage diskutiert, ob man denn aus einem solchem Stoff ein Musical machen kann und darf. Ist Musical denn nicht bloße Unterhaltung? Nein, eben nicht, Musical ist und kann alles sein, das haben viele Theaterintendanten (und folglich auch Teile des Publikums) in Deutschland nur noch nicht begriffen. Ich bin seit jeher fest davon überzeugt, dass Musical als einzige wirklich lebendige und publikumsaffine aktuelle Form des Musiktheaters auch heiße Eisen anpacken darf und muss, und nach einer intensiven Diskussion waren die meisten Anwesenden derselben Meinung. Wir haben ausdrückliche Skeptiker überzeugt, und das vielleicht schönste Kompliment kam von einem Theatermacher, der sagte: "Ich habe Musicals immer gehasst, aber Ihr habt heute für mich das Genre neu definiert."
Insgesamt also jede Menge Rückenwind, wie es aussieht auch wirtschaftlicher Art, so dass wir den kommenden Monaten und der geplanten Uraufführung im Juni 2018 freudig entgegen blicken.
Um diese spannende Woche würdig abzuschließen, hatten wir gestern eine wunderschöne, stimmungsvolle Premiere des Soloprogramms "Auf der Straße der Erinnerung" der wunderbaren Kollegin Michaela Schober, bei dem ich sie im Lea-Drüppel-Theater in Haltern am Klavier begleiten durfte. Was für ein emotionaler, hochmusikalischer, beglückender Abend! Danke an Michaela, an ihren Gast Jan-Philipp Rekeszus und natürlich an Andreas Luketa. Ich freue mich auf die Wiederholung morgen im Tresohr-Studio in Oberhausen, wo wir zugleich auch die CD zum Programm aufnehmen.

Tourpause

06 Oktober 2017

So, für anderthalb Tage bin ich nun mal kurz wieder zu Hause, Luft holen und die Akkus aufladen, bevor es am Sonntag auf die (leider schon) letzte Touretappe mit "Hollywood Dreams" geht. Bisher liegen acht gelungene Konzerte mit vielen schönen Bühnenmomenten und tollen Erlebnissen hinter uns, mit Auftritten u.a. im Friedrichstadtpalast Berlin, Gewandhaus Leipzig und der Alten Oper Frankfurt. Es ist schon eine Ehre und ein besonderes Gefühl, in solchen renommierten Häusern spielen zu dürfen! Ein ganz besonderer Abend war aber für mich unser "Heimspiel" in der Duisburger Mercatorhalle. Dort habe ich nicht nur als Konzertbesucher diverse tolle Abende verbracht (u.a. habe ich dort meinen großen Helden Reinhard Mey mehrfach gesehen); ich stand dort auch vor sage und schreibe 20 Jahren (ich werde alt!) erstmals auf der Bühne, um im Rahmen des Wettbewerbs "Jugend komponiert" eine Auszeichnung entgegenzunehmen. Wahnsinn, was in der Zeit alles passiert ist - und trotzdem kommt es mir vor wie gestern. Nochmal diese Zeitspanne, und ich stehe kurz vor der Rente - wenn es so etwas bis dahin noch gibt. ;-)
Zurück zur laufenden Tour: Es war etwas surreal, unterwegs in der Bahn oder abends nach dem Gig in der Hotelbar all die schrecklichen und traurigen Nachrichten zu erfahren von den Dingen, die sich in aller Welt ereignen, während wir unterwegs sind und unseren Spaß haben: Erst das Massaker bei einem Konzertfestival in Las Vegas (warum wird unser Beruf immer häufiger zur Plattform für Verbrechen dieser Art? Na, Hauptsache, Präsident Trump muss seinen republikanischen Wählern nicht ihre heißgeliebten Waffen wegnehmen...), dann der überraschende und viel zu frühe Tod Tom Pettys, den ich so gern einmal live erlebt hätte; schließlich die Meldung, in Frankfurt am Main sei (kurz, bevor unser Tourneerouting uns genau dorthin führt) ein Zug beschossen worden. Und als sei all der Irrsinn, den sich die Menschen ausdenken, noch nciht genug, dann auch noch der Sturm Xavier, der (kurz nachdem wir dort waren) u.a. in Hamburg und Berlin für Verwüstung mit Toten und Verletzten sorgt und den Bahnverkehr lahmlegt, wovon auch die Heimreise lieber Kollegen betroffen ist. Da hat man wirklich das Gefühl, inmitten all dieses Chaos' das Privileg zu genießen, allabendlich auf der Bühne eine kleine Insel des Friedens für sich selbst und das Publikum schaffen zu können. In diesem Sinne: Lasst uns die kommenden Konzerte genießen, die Musik und das Leben feiern - gerade jetzt!

Traurige Zeiten

30 September 2017

Jetzt ist die Bundestagswahl 2017 schon wieder eine Woche vorbei, Deutschland erholt sich langsam von dem Schock, dass es nach Jahrzehnten wieder eine Partei mit rechtsradikalen Inhalten ins Parlament geschafft hat, und dann noch mit einer so hohen Prozentzahl als dritte Kraft. Bis zuletzt hatte ich gehofft, dass die Deutschen doch nicht so dumm seien, dass sie weit genug denken würden, um bei allem berechtigten Frust über die Politik der etablierten Parteien in den letzten Jahr(zehnt)en nicht den gleichen Fehler zu machen wie Anfang der 1930er Jahre. Auch die NSDAP wurde zunächst aus Protest gewählt... Es ist klar, dass es jetzt die Aufgabe aller freiheitlich denkenden Menschen sein muss, die AfD an ihrem weiteren Aufstieg zu hindern und in der demokratischen Auseinandersetzung dafür zu sorgen, dass diese merkwürdigen "Politiker", die sich noch im Nachhinein an den Verbrechen der Wehrmacht berauschen und sich nun ein Land und ein Volk zurückholen wollen, die ihnen nie gehört haben, ihre kruden Ideen nicht durchsetzen können.
Gleichzeitig muss aber auch in den anderen politischen Lagern ein Umdenken einsetzen. Zu lang wurde zu vielen Menschen soziale Gerechtigkeit verweigert, ihre Ängste und Sorgen nicht ernst genommen. Ich kann jeden verstehen, der aus Protest, vielleicht auch aus Verzweiflung seine Stimme nicht den etablierten Parteien geben wollte, die in den letzten Jahren nichts Vernünftiges auf die Beine gestellt haben und für einen gefühlten Stillstand in diesem unserem Lande sorgten. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, wie jemand so dumm sein kann, in diesem Fall dann ausgerechnet das braune Gesocks zu wählen, aber der schwarze Peter ist dennoch nicht den Protestwählern zuzuschieben, sondern der verfehlten Politik, die ein solches Protestwählen erst provoziert hat. Ich hoffe, dieses Wahlergebnis wird künftig im Rückblick als Warnschuss und Auslöser für dringend nötige Veränderungen betrachtet werden können.
Für mich war es auf jeden Fall eine Warnung: Ich habe es mir in den letzten Jahren vor lauter offen gestandener Politikverdrossenheit vielleicht etwas zu bequem gemacht, mich mit dem Status Quo abgefunden, vielleicht zu oft meine Klappe gehalten. Und ich bin da kein Einzelfall; nicht umsonst bemängeln etablierte, für ihre gern auch mal unbequemen Äußerungen bekannte Künstler wie Herbert Grönemeyer oder Udo Lindenberg die bei zahlreichen jungen deutschsprachigen Musikern zu vermissende politische Haltung. Also packen wir uns an die eigene Nase, mischen wir uns ein, stehen wir auf, seien wir laut gegen jede Form von Radikalität, Unterdrückung, Diskriminierung und Ungerechtigkeit! Ein erster Schritt für mich wird ein neues Musical sein, das gerade in bewährter Zusammenarbeit mit meinem geschätzten Textdichter Dirk Schattner entsteht und im November in Hamburg ein erstes Reading erfährt. Mehr dazu bald an dieser Stelle!

Wählen gehen!

19 September 2017

Gerade komme ich aus London zurück. Während ich dort war, hat sich am Freitag in einem U-Bahn-Zug im Londoner Westen der bereits fünfte Terroranschlag dieses Jahres in Großbritannien ereignet. Davon habe ich in der City nichts mitbekommen; erst, als mich diverse Anrufe und Textnachrichten erreichten, ob es mir gut gehe, habe ich von dem Attentat erfahren. Auch in den folgenden Tagen war in der Stadt weder hinsichtlich der allgemeinen Stimmung etwas zu bemerken noch machte sich ein verstärktes Polizeiaufgebot bemerkbar. Seltsam, dass wir uns anscheinend schon so sehr an die ständige Bedrohung durch den islamistischen Terror gewöhnt haben. Was ist das für eine merkwürdige Zeit, was für eine seltsame Welt geworden... Vielleicht ist diese Beobachtung aber auch weniger Resultat einer schleichenden Abstumpfung, sondern vielmehr Ausdruck der Haltung: Wir leben unser Leben weiter, wir lassen uns nicht einschüchtern und verkriechen uns nicht vor Angst in den eigenen vier Wänden (wie sagte meine weise Frau so schön dazu: "Wenn man nicht mehr rausgeht oder wegfährt, kippt man irgendwann trotzdem tot vom Stuhl"); wir lassen uns nicht unterkriegen von fanatischem Hass und religiöser Verblendung.
Ich würde mir wünschen, dass eine solche Denkweise immer stärker um sich greift, denn im Umkehrschluss hieße das auch, dass wir am kommenden Sonntag nichts zu befürchten hätten. Denn ich habe stärker denn je den Eindruck, dass wir unsere demokratischen, freiheitlichen Werte energisch an mehr als einer Front verteidigen müssen. Wenn wir nicht aufpassen, stehen wir nach der Wahl plötzlich da wie zuletzt vor gut 80 Jahren: Mit einer plötzlich erstarkten Fraktion rechtsradikaler Ewiggestriger im Parlament. Es ist erschreckend, wie hoch die Wahlprognosen für diese braune Soße gestiegen sind, und noch erschreckender, wie anscheinend selbstverständlich in der Öffentlichkeit und besonders in den sozialen Medien wieder rechtes Gedankengut verbreitet werden kann. Da ist man wieder stolz auf die Leistungen der Wehrmacht (auf Krieg und Mord darf man nie, nie, nie stolz sein, jeder halbwegs intelligent denkender und emotional normal funktionierender Mensch sollte das wissen), da werden die Verbrechen der Nazidiktatur plötzlich wieder verharmlost. Unfassbar, was für eine Gesinnung sich da in unserem Land breitmacht, perfide, wie diese nach wie vor (das will ich einfach so glauben) rechte Minderheit politisch nicht weit genug denkende oder auch weniger gebildete Menschen auf ihre Seite zieht. Bei allen Herausforderungen, die das Thema Integration nach wie vor mit sich bringt und denen sich die künftige Bundesregierung endlich stellen muss: Wir dürfen dem rechten Sumpf keine politische Verantwortung in Deutschland übertragen. Deshalb: Geht wählen! Alle! Keine Ausreden diesmal! Egal, ob rot, gelb, grün, schwarz oder quietschbunt, Hauptsache nicht braun! Das schulden wir unserer Vergangenheit und unseren Kindern.

Weiter geht's

17 August 2017

Jetzt bin ich seit dem Urlaub schon wieder fast eine Woche zurück am Schreibtisch, und es fühlt sich an, als wäre ich nie weg gewesen... war da tatsächlich was? ;-) Im Ernst: Die drei Wochen auf dem Land mit Frau und Hund haben absolut gut getan und waren dringend nötig. Denn ab jetzt (und bis zum Ende des Jahres) ist wieder Multitasking und das Jonglieren verschiedenster Projekte gefragt, deshalb nur ein kurzer Überblick: Zur Zeit arbeite ich parallel an den letzten Arrangements für das neue Jan Ammann-Soloprogramm "Wunder geschehen" sowie für den "Mitternachtsball" an Halloween im Essener Colosseum Theater, während ich gleichzeitig die kommende "Hollywood Dreams"-Tournee vorbereite, auf der ich nicht nur die Band leite, sondern auch selbst Keyboard und Gitarre spiele. "Zwischendurch" gibt es kommende Woche noch ein "Hollywood Nights"-Konzert in Buchholz, mein Gospelchor plant zwei größere Konzerte im Herbst, in wenigen Wochen startet schon mein neues Schulprojekt... Und auch an diversen anderen Fronten tut sich was. Sonst wär's ja auch langweilig. Ein gut gefülltes, spannendes Restjahr liegt also vor mir, und ich hoffe, wir sehen uns irgendwo "on the road"!

HJL

05 Juli 2017

Letzte Woche habe ich an der Beerdigung eines langjährigen Kollegen aus meiner Zei8t als freier Journalist bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) teilgenommen. Hans-Jörg Loskill war Kulturredakteur und in meiner Zeit bei der Zeitung, vor allem zu Beginn, eine Art Mentor für mich. Er hat mich und meinen Stil, Kritiken zu schreiben, geprägt. Zwar war ich nicht immer einer Meinung mit ihm: Neben den üblichen Differenzen, die sich irgendwann fast zwangsläufig zwischen "Lehrer" und "Schüler" ergeben, habe ich seine schonende Herangehensweise, die mir für meinen Geschmack bisweilen nicht kritisch genug war, nicht immer teilen wollen. Erst im Laufe der Jahre, nachdem ich mir die jugendlichen Hörner etwas abgestoßen habe, wurde mir bewusst, dass sein Credo, stets wohlwollend, ermutigend, konstruktiv statt auseinandernehmend, scheltend und (ver)urteilend zu schreiben, der Sache letztlich wohl zuträglicher ist. Auch wenn ich der Meinung war (und immer noch bin), dass man eklatant schwache Leistungen auch als solche benennen darf und als Kritiker, als Mittler zwischen Künstler und Publikum ergo, auch bis zu einem gewissen Grad werten sollte, bilde ich mir ein, mir mit der Zeit das eine oder andere Scheibchen von Loskills Stil abgeschnitten zu haben.
Sein wichtigstes Verdienst ist aber sicherlich, dass HJL (so sein Kürzel) sich Zeit seines Berufslebens (und lange darüber hinaus) stets unermüdlich für die Kulturszene der Stadt und der Region eingesetzt, Künstler gefördert und als Netzwerker zwischen Personen, Institutionen und Sparten vermittelt hat. Auch für meine eigene musikalische Karriere war er eine unschätzbare Hilfe: Er schrieb Artikel über meine Arbeit, als mich noch niemand kannte; man konnte sich darauf verlassen, dass die eigenen Projekte unter seiner Ägide in angemessener Form in der Zeitung erschienen. Dafür legte er sich auch gern in schöner Regelmäßigkeit mit Chefredakteuren an, die nicht so sehr kulturaffin waren. Insofern habe ich Hans-Jörg Loskill gleich in mehrfacher Hinsicht manches zu verdanken.
Umso trauriger finde ich es, dass sich bei seiner Beerdigung kaum jemand aus der Kulturszene blicken ließ. Sowohl Freischaffende als auch Institutionen hätten meines Erachtens für all seine jahrelange Leistung, auch wenn man über manchen Artikel geteilter Meinung sein konnte (das liegt in der Natur der Sache), zu diesem Anlass mehr Respekt und Dankbarkeit zeigen dürfen und müssen. Die anwesenden Vertreter der Gelsenkirchener Kulturszene ließen sich leider an einer Hand abzählen. Dass sich von Seiten des Kulturreferats der Stadt überhaupt niemand blicken ließ, werte ich als Armutszeugnis und als weiteren Beleg dafür, wie gering Engagement hier gewürdigt wird. Eigentlich hätte es mich nicht wundern sollen, schließlich ist es u.a. genau diese Haltung, die mich (und so manchen Kollegen) mittlerweile davon abhält, überhaupt noch Projekte in dieser Stadt zu lancieren. Wie sagte mir die Künstlerin und Galeristin Jenny Canales nach der Beerdigung doch so richtig: "Da kannst Du mal sehen, wer noch für Dich da ist, wenn Du unter die Erde kommst." Deshalb umso aufrichtiger und herzlicher von mir: Danke, Hans-Jörg Loskill!

Halbzeit

01 Juli 2017

Damit hätten wir das erste Halbjahr 2017 also auch schon wieder geschafft. Es kam mir vor, als sei es noch schneller gegangen als sonst, was sicherlich an unserer fünfwöchigen "Merci Chérie"-Tournee lag sowie den diversen anderen Konzertreisen mit dem "Milestones Project" u.a. Tatsächlich fühlten sich die letzten Monate so an, als wäre ich mehr unterwegs gewesen als zu Hause, was für rastlose Zeitgenossen wie mich ja auch mal was ganz Schönes ist.
Aber auch daheim auf dem Schreibtisch wartet genug zu tun auf mich, damit es nicht langweilig wird und die Zeit nur so verfliegt: Gleich vier größere Arrangement-Aufträge wollen derzeit von mir bearbeitet werden und befinden sich alle in unterschiedlichen Stadien der Fertigstellung. Eine Situation, über die ich mich als Freiberufler sicherlich nicht beklagen werde, auch wenn mit der guten Auftragslage natürlich ein Mangel an freier Zeit einhergeht. Manchmal vergesse ich vor lauter Arbeit sogar von morgens bis abends, etwas zu essen - sicherlich auch mal ein Diätplan. ;-) Die wenigen freien Tage der letzten Wochen und Monate habe ich mit meiner Frau und meinem Hund verbracht, um die Batterien wieder aufzuladen, denn auch das zweite Halbjahr wird ja mit dem "Mitternachtsball" (das Riesenkonzert im Essener Colosseum Theater war binnen kürzester Zeit ausverkauft - damit hatte wohl keiner von uns gerechnet...), der "Hollywood Dreams"-Tour und natürlich der Präsentation eines neuen Musicals von Dirk Schattner und mir im November in Hamburg (mehr Infos, sobald alle Details in trockenen Tüchern sind) auch alles andere als langweilig.
Ich schätze mich glücklich, dass meine mittlerweile über ganz Deutschland verteilten Freunde für die besonderen Anforderungen, die dieser Beruf mit sich bringt (gerade auch hinsichtlich des Zeitaufwands, den ein freischaffender Musiker im Vergleich zu sogenannten "bodenständigen" Berufen aufwenden muss, um ein halbwegs ausreichendes Einkommen zu erwirtschaften), Verständnis haben. Besonders für Branchenfremde ist es oft nicht einfach, eine freundschaftliche Beziehung aufrechtzuerhalten, wenn man sich vielleicht nur einmal im Jahr sieht und auch nicht wesentlich öfter die Zeit findet zu telefonieren. Telefonieren ist schließlich so eine unplanbare Kommunikationsform: Man weiß im Vorfeld nie, wie lange ein Telefonat dauert, und hat doch meist nur ein äußerst begrenztes Zeitfenster zur Verfügung. (Ja, ich hasse das Telefon, ich gebe es zu.) Deshalb fange auch ich mittlerweile an, die von mir zunächst skeptisch beäugten Sprachnachrichten auf WhatsApp etc. für mich zu entdecken... Und den Wenigen, die nicht mit dem Mass an Kommunikation, das ich leisten kann, zufrieden sind (erst letztes Jahr habe ich einen langjährigen "Schulfreund" aus meinem Leben verabschiedet, weil ich seinen Einforderungen meiner Zeit nicht mehr nachkommen konnte und wollte), kann ich dann letztlich auch nicht mehr helfen. Ich habe nun einmal einen speziellen Beruf gewählt. Darüber werde ich mich nicht beklagen, aber ich werde mich auch garantiert nicht dafür entschuldigen, dass ich oft zwischen 80 und 100 Wochenstunden arbeite.
Nun hat dieser eigentlich als harmloses Update geplante Post doch eine ganz andere Richtung eingeschlagen... Sei's drum, ich freue mich auf alle vor mir liegenden Projekte und Konzerte, zuallernächst natürlich auf morgen, wenn wir in Plauen endlich wieder "Merci Chérie" spielen. Tschüss Schreibtisch, hallo Bühne! :-)

Schluss mit lustig

13 Mai 2017

Nach über einem Jahr und insgesamt 32 Vorstellungen verabschiedet sich die abgedrehte Musicalkomödie "Festgepoppt" morgen vorerst aus dem Katielli-Theater. Als wir im Februar 2016 mit den Proben für die deutschsprachige Erstaufführung dieses Erfolgsstücks aus Spanien begannen, war es für mich nach längerer Zeit eine Rückkehr zu einer von mir besonders geliebten Facette des Berufs (der Arbeit an einem kleinen, mit viel Herzblut geführten Theater, mit einem familiären Team und einer entspannten, freundlichen, deshalb aber nicht weniger professionellen Arebeitsatmosphäre). Wir konnten nicht ahnen, dass diese schrille Story mit ihrer schmissigen Musik und den zahlreichen cleveren Anspielungen auf bekannte Musicalhits so gut beim Publikum ankommen würde. Die komplette erste und zweite Spielserie 2016 fand vor stets ausverkauftem Haus statt.
Es war eine absolute Freude, unser Publikum derart zum Lachen bringen zu können. Nun ist fürs Erste Schluss, auch wenn wir alle hoffen, das Stück irgendwann mal wiederaufnehmen zu können. Ich durfte in meinen bisher 15 Berufsjahren schon bei vielen außergewöhnlichen, tollen Projekten mit lieben Menschen und großartigen Künstlern zusammenarbeiten. Aber ich glaube, mit Fug und Recht behaupten zu können, dass ich selten, wenn überhaupt, bei einer Produktion so viel gelacht habe wie bei "Festgepoppt". Dafür danke ich Euch, Rosaly Oberste-Beulmann, Fin Holzwart und natürlich "Schwester Sandra" Bernd Julius Arends! Es war und ist mir ein Fest, mit Euch auf der Bühne zu stehen! Das müssen wir unbedingt wiederholen! Uns allen morgen eine tolle Letzte! :-)

Schreibtischphase

02 Mai 2017

Nach zwei sehr gelungenen Konzerten mit dem Milestones Project in Lippstadt und Berlin ist für mich die intensive Bühnenphase des ersten Dritteljahres 2017 (knapp 50 Konzerte und Gigs mit unterschiedlichsten Programmen) erstmal beendet, und die nächsten Wochen und Monate stehen, von vereinzelten Auftritten abgesehen, ganz im Zeichen der Schreibtischarbeit. Mehrere neue Konzertformate wollen arrangiert und notenmäßig aufbereitet werden; aktuell stehen da vor allem die Tournee "Hollywood Dreams" mit Pia Douwes, Sabrina Weckerlin, Andreas Bieber, Alexander Klaws und Mark Seibert sowie Jan Ammanns neues Soloprogramm "Wunder geschehen" auf der Agenda.
Desweiteren gibt es auch noch einiges zu komponieren - gemeinsam mit Autor und Texter Dirk Schattner arbeite ich an einem neuen Musical, zu dem es hoffentlich bald spannende Neuigkeiten gibt. Während ich auf Tournee war, hatte ich meine Gitarre dabei und habe eine ganze Reihe von Songskizzen für dieses Projekt mitgebracht, die nun in Form gebracht werden wollen. In diesem Sinne mal schnell weitergemacht! Habt einen schönen Mai!

Danke!

20 April 2017

Das war sie also, die Merci Chérie-Tour 2017. 25 Konzerte in ebenso vielen Städten quer und längs durch Deutschland, zwischen Düsseldorf und Leipzig, Regensburg und Kiel. Es war eine grandiose, intensive Erfahrung, die ich nicht missen möchte und die mich musikalisch und menschlich unglaublich bereichert hat. Wir waren vielleicht nicht jeden Abend ausverkauft, haben aber jeden Abend hunderte von Menschen berührt und glücklich gemacht. Dieses Konzertprogramm ist, aufgrund der Lieder von Udo Jürgens, aufgrund der Zusammenstellung der Setlist, sicher auch aufgrund der ganz eigenen Chemie der Beteiligten auf und hinter der Bühne, etwas ganz Spezielles und schafft es, besondere Emotionen hervorzurufen, das Publikum auf eine Weise zu berühren, wie es andere Formate nicht tun. Es gab natürlich nicht nur Zustimmung; ich erinnere mich an den Kritiker aus München, der offenbar ein ganz anderes Konzert erlebt hat als der Rest des völlig begeisterten Saals; auch auf dem Ticketportal Eventim gab es vereinzelte weniger begeisterte Kundenbewertungen (einer der Konzertbesucher kritisierte, dass Musicalstars, und dann noch Frauen, Udo Jürgens-Songs sängen - da hat er wohl das in dieser Hinsicht unzweideutige Plakat und die Ankündigung vor dem Kartenkauf völlig ignoriert...). Man kann und will es nicht allen recht machen, aber der weitaus überwiegende Teil des Publikums auf dieser Tour war begeistert und hat uns mit dieser Begeisterung durch die Konzerte getragen. Da war beim Konzert in Baunatal beispielsweise eine ältere Dame in der ersten Reihe, die jedes Wort mitsang, völlig gebannt an den Lippen der Sänger hing und gerade auch die weniger bekannten Chansons jenseits der großen Hits euphorisch begrüßte. Nur eine aus Tausenden von Konzertbesuchern, aber genau für diese Menschen spielen wir. Sieht man derart glückliche Augen, lehrt einen das wieder eine gesunde Demut vor unserem Beruf.
Ich möchte mich für diese wunderbaren fünf Wochen bedanken: Andreas Bieber, Annika Bruhns, Karim Khawatmi und Sabine Mayer für Eure tollen Stimmen und Eure unkomplizierte Art - was war das für ein Spaß! Hannes Kühn, Marina Komissartchik, Rolf-Dieter Mayer, Astrid Naegele, Christian Niehues und Matthias Plewka - es ist mir eine Freude und eine Ehre, mit so tollen Musikern und Menschen gemeinsam auf einer Bühne zu stehen! Danke auch an Sebastian Hartung, der mich während meiner dreitägigen Tour-Auszeit kompetent am Keyboard vertreten hat. Markus Danne, Marcel Fritz, Thorsten Nestroy, Matthias Vierjahn - ihr seid das beste Technikerteam, das man sich wünschen kann! Danke auch an die Roadcrew von Semmel Concerts, Thomas, Chris, Markus, Rudi und alle anderen für die tolle und entspannte Zusammenarbeit! Natürlich auch an das Sound of Music-Team um Markus Frohn und vor allem Andreas Luketa einen riesigen Dank für Organisation, Betreuung und Möglichmachen! Wie und wann auch immer es weitergeht, ich freue mich auf jegliche Fortsetzung dieser wundervollen Reise!

Tourneeleben

27 März 2017

Hier sitze ich am Schreibtisch, da ich die laufende Merci Chérie-Tour für drei Konzerte aufgrund bereits langfristig bestehender Engagements unterbrechen musste, und freue mich jetzt schon wieder darauf, morgen in Köln wieder zur Truppe zu stoßen. Nicht nur, weil ich dieses Programm und unsere Tourfamilie so ins Herz geschlossen habe, nicht nur, weil wir Abend für Abend dankbare Zuschauer erreichen, bewegen und begeistern, sondern auch, weil mir das Tourleben einfach Spaß macht. Natürlich ist es anstrengend, ständig auf Reisen zu sein, fast jeden Tag ein paar hundert Autobahnkilometer zurückzulegen und praktisch täglich in einem anderen Hotelbett zu schlafen. Trotzdem haben wir es auf dieser Tour mit einem komfortablen Reisebus, exzellenten Caterern und guten Hotels doch sehr behaglich. Da hört man immer wieder von so manchen Musikerkollegen ganz andere Geschichten... Außerdem schätze ich es als notorischer Multitasker sehr, mich mal ein paar Tage lang auf nichts anderes konzentrieren zu müssen als auf dieses eine Konzertprogramm und jeden Abend eine gute Show abzuliefern. Keine anderen Projekte, die bearbeitet werden wollen, keine alltäglichen Dinge, die erledigt werden müssen - ich habe definitiv selten so viel Zeit für mich wie auf Tour. Gut, dass ich noch einen ordentlichen Rückstau an zu lesenden Büchern habe. ;-) Und da ich immer eine Gitarre dabei habe, kann ich zwischendurch an freien Tagen im Hotel auch an ein paar Songskizzen für ein neues Musical arbeiten (okay, soviel Multitasking muss dann doch sein). Morgen geht es weiter im Gürzenich - Kölle, mer komme!

Vorfreude

02 März 2017

Jetzt ist es schon fast so weit: In einer Woche fällt in Regensburg der Startschuss für unsere große "Merci Chérie"-Deutschlandtournee. Über einen Monat lang werden wir mit diesem wunderbaren Programm unterwegs sein. Spätestens seit unserem "Warm-Up" in Leonberg vorletztes Wochenende freue ich mich nun wie ein Schneekönig auf dieses musikalische Abenteuer, nicht nur, weil mir die Musik von Udo Jürgens seit langer Zeit sehr am Herzen liegt und wir mit diesem Konzert sein Erbe weitertragen dürfen, sondern auch, weil wir diese große Reise mit so einer tollen Tourfamilie unternehmen. Solisten, Musiker, Techniker, Organisationsteam - wir sind zu einer großartigen Truppe zusammengewachsen. Mit so vielen lieben Menschen seinen Beruf auf eine Weise ausüben zu dürfen, die Spaß macht und gleichzeitig musikalisch auf höchstem Level stattfindet, ist eine Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin. (Dankbar bin ich natürlich auch meiner Frau, die während ich unterwegs bin, den gesamten Haushalt samt Kind und Hund alleine schmeißt... auch das ist keineswegs selbstverständlich!) Jetzt noch morgen und übermorgen zwei "Milestones"-Gigs in Stuttgart und Oberhausen (noch so ein Projekt, das riesig Spaß macht) und am Sonntag das große Konzert des Sound of Music-Chors im Consol Theater, anschließend zwei Schreibtischtage, damit ich beruhigten Gewissens fünf Wochen weg sein kann - und dann geht es auch schon los. Ihr lieben Kollegen, ich freue mich auf Euch, wir sehen uns in Regensburg!

In Abwesenheit

19 Februar 2017

Wenn man auf so vielen verschiedenen Hochzeiten tanzt wie ich, kommt es unweigerlich vor, dass ich nicht jedes Mal dabei sein kann, wenn meine Arbeiten aufgeführt werden. Das begann schon während des Studiums: Ich schrieb für einen Theaterwissenschafts-Kommilitonen Musik für dessen Inszenierung von Sibylle Bergs "Helges Leben", konnte jedoch aufgrund anderweitiger Verpflichtungen leider keine einzige Aufführung sehen. Auch in jüngster Zeit fanden signifikante Aufführungen meiner Musik ohne mich statt, vor allem die USA-Premiere eines Stork-Stücks im letzten Jahr bei einem Auftritt der Sopranistin Kathryn Wieckhorst mit der Arie der Winifred "Es hat sich abgelebt" aus "Friedelinds Wahnfried" von Dirk Schattner (Libretto) und mir. Gleiche Interpretin, gleiches Stück: Vor kurzem sang Kathryn ebendieses Lied auch bei einer Konferenz in Hamburg und traf dort, wie Dabeigewesene berichten, auf viel Zustimmung. Das tut natürlich besonders gut bei einem Stück, von dem man überzeugt ist, das aber bei der Premiere von der anwesenden Kritik (man erinnert sich: es war genau ein Journalist) vernichtet wurde (beim unvoreingenommenen Publikum kam unser Musiktheater schon damals wesentlich besser an).
Doch auch im Arrangement-Bereich kann ich nicht immer dabei sein, wenn das, was ich mir auf dem Papier ausgedacht habe, in die Tat umgesetzt wird. So habe ich leider schon etliche Konzerte von lieben Kollegen verpassen müssen, die Arrangements bei mir in Auftrag gegeben hatten, und musste mir nachträglich berichten lassen, ob alles wie vorgesehen funktioniert hat und beim Publikum angekommen ist. Bei ein paar Anlässen wäre ich, wenn es zeitlich gepasst hätte, ganz besonders gern dabei gewesen, so z.B. bei einer Sound of Music-Gala vor ein paar Jahren in Regensburg, bei einem Konzert mit komplettem Sinfonieorchester in Reutlingen, für das ich endlich mal mit großem Besteck orchestrieren durfte, und jüngst bei der großen Jubiläumsgala "20 Jahre Colosseum Theater in Essen". Das muss ein Fest gewesen sein! (In allen drei Fällen habe ich aus privaten Gründen nicht teilgenommen, weil ich dem Urlaub mit meiner Familie bzw. zuletzt meiner Frau und unserem Hochzeitstag den Vorzug gegeben habe - sonst sind die hinterher noch weg...) Ein besonderer Dank gilt daher all den lieben Kollegen, die mich jetzt nachträglich daran teilhaben lassen mit Impressionen, Eindrücken und Erzählungen. Und da man ja als Künstler nie so ganz uneitel ist, geht es natürlich auch runter wie Öl, zu hören, wie gut meine Arbeit offenbar angekommen ist und dass sie von vielen Mitwirkenden geschätzt und gemocht wurde. Das gibt doch Ansporn, genau so weiterzumachen und mich weiter um hohe Qualität zu bemühen. Und beim nächsten Mal bin ich dann auch selber dabei, so! ;-)

Englische Wochen

10 Februar 2017

Da sind doch glatt schon wieder vier Wochen vergangen seit meinem letzten (und in diesem Jahr bislang einzigen) Blogeintrag. Ich komme aber auch wieder mal zu nichts, und hin und wieder muss ein wenig Freizeit auch sein... Was seither geschah? Nun, die erste Live-Saison des Jahres ist in vollem Gang. Im KatiElli-Theater haben wir eine erfolgreiche Wiederaufnahme von "Festgepoppt" gefeiert, ich hatte schöne Konzerte mit "Hollywood Nights" und Dennis Schäfer, und natürlich ist die aktuelle "Meilensteine der Popmusik"-Tour, auch bekannt als "The Milestones Project", in Stuttgart und Oberhausen gut gestartet und führt uns Ende des Monats nach Wien, heute Abend aber erstmal in den RuhrCongress Bochum, den wir nun zum dritten Mal in Folge auf Einladung der Sparkasse bespielen dürfen. Das Programm macht ja ohnehin schon unglaublich viel Spaß, aber das Ganze dann noch vor über 3000 Menschen... das wird ein Fest!
Ansonsten schreibe ich derzeit die Orchesterarrangements für eine Gala von und mit Nico Müller, u.a. bekannt als Teil der Gruppe "Adoro". Und auch die nächsten Sound of Music Concerts-Produktionen klopfen schon an... Mit Dirk Schattner habe ich derweil die Arbeit an einem neuen spannenden Musicalprojekt begonnen, zweieinhalb Songs existieren schon, und wir sind sehr glücklich mit den ersten Ergebnissen. Mehr dazu ein anderes Mal. Tja, und nach einem weiteren Konzert mit St. Barbara Gospel Ende nächster Woche steht dann auch schon wieder das nächste "Merci Chérie"-Konzert in Leonberg an, mit dem wir uns schonmal für die große Tournee im März/April aufwärmen. Vielleicht komme ich ja während der Busfahrten oder der Off-Tage mal dazu, ein paar Blogposts zu diversen Themen, die mir seit längerer Zeit im Kopf herumspuken, vorzuschreiben... Aber erstmal freue ich mich riesig, mit vielen lieben Kollegen und Freunden heute Abend den RuhrCongress zu rocken! Man sieht sich!

Frohes "Neues"

13 Januar 2017

Das Jahr ist schon wieder fast zwei Wochen alt, und endlich komme ich mal dazu, diesen Blogpost zu schreiben und allen Lesern dieser Website (nachträglich) ein frohes (gar nicht mehr so) "neues" Jahr zu wünschen. Hoffen wir, dass die dunklen Wolken, die 2016 am weltpolitischen Horizont aufgetürmt hat, sich in den kommenden Monaten als laue Lüftchen entpuppen werden.
Ich persönlich habe den Jahreswechsel in Ruhe mit Freunden und Familie verbracht, bevor es gleich am 2. Januar wieder losging mit den Vorbereitungen für die anstehenden Konzerte und der Arbeit an diversen Arrangementprojekten. Die ersten Überstunden für 2017 sind auch schon wieder gesammelt.. ;-) Ganz ehrlich: Ich freue mich riesig darauf, bald wieder auf Tour gehen zu dürfen, denn mittlerweile ist es tatsächlich so, dass ich "on the road" mehr Zeit für mich habe als zu Hause, wo die Arbeit sich stapelt und Telefon und Mails einen noch zusätzlich von der Erledigung des Tagespensums abhalten. Dieses Wochenende geht es erstmal wieder mit "Festgepoppt" im KatiElli Theater in Datteln weiter. Ich freue mich auf liebe Menschen und eine grandios lustige Show!

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