TSV Emscherbruch

Zur Fußball-WM 2006 brachte Mario Stork als Arrangeur und musikalischer Leiter gemeinsam mit Bernd Matzkowski (Buch) und André Wülfing (Regie) die Revue „06 – Der Kaiser kommt zum Emscherbruch“ um Wohl und Wehe eines fiktiven Ruhrpott-Kicker-Vereins im Gelsenkirchener Consol Theater heraus. Nach mehreren ausverkauften Vorstellungen entwickelte sich ein kleiner Kult um die Produktion, so dass 2007 Deutschlands erste „Fußball-Theater-Sitcom“ mit insgesamt vier weiteren Stücken im Quartalsabstand folgte. Das Projekt wurde 2008 mit einer großen Best of-Gala abgeschlossen.


Pressestimmen

„Über eine Stunde lang hatte die Musical-Farce das Publikum... mit schmissigen Songs, viel Situationswitz und tollen Gesangseinlagen bestens unterhalten. Der Dank dafür war ein minutenlanger Schlussapplaus mit stehenden Ovationen. Bernd Matzkowski (Buch), Mario Stork (Musik) und André Wülfing (Regie) haben... eine Fußball-Revue auf die Bühne gebracht, die Lust macht auf das runde Leder... Wenig Text, viel Gesang – diese Mischung ist es, die der Revue ihren Charme verleiht. Von Klassikern wie „Never walk alone“ über den Ohrwurm „Final Countdown“ bis hin zum Schmachtfetzen „Gute Freunde“ ist alles dabei, was im Stadionrund für Stimmung sorgt...“

Christiane Schmidt, Buersche Zeitung, 27.05.2006

„Bernd Matzkowskis Volkstheater mit Schwerpunkt Pop-Hits passend zum Fußball findet schnell Resonanz. Die Mischung aus Komödie, Nostalgie, Reviermentalität und kabarettistischer Pointe stimmt... Mario Stork bürstet in seinen Combo-/Piano-Arrangements die Songs vom „Theodor“ bis zu „We are the champions“ gegen den Strich. Das tut den Titeln gut. Das Ensemble... und die Band... rocken sich souverän in die Nummern... „06 – Der Kaiser kommt zum Emscherbruch“ wird ein Kultstück im Vorfeld der WM. Revier und Fußball: eine prächtige Liaison fürs Theater. – Minutenlanger Beifall.“

Hans-Jörg Loskill, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 27.05.2006

„Denn im Consol Theater hat sich das Reviervolkstheater eingenistet… das Musikkonzept wurde auf den Live-Auftritt von Mario Stork (Klavier) meist reduziert. Aber es wird viel gesungen – zwischen Pop, Operette und Oper… Bernd Matzkowski (Buch), André Wülfing (Regie) und Stork (Arrangements, Piano) reagieren auf Dialoge, auf Begriffe, auf Situationen – und basteln so eine Art wildbunter Revue zusammen. Unterhaltend, ironisch gebrochen, ins Absurde zuweilen driftend – von Abba bis zum „Fliegenden Holländer“, von „Rolling on the River“ bis zu „La Bamba“ oder „Summer in the City“… Der TSV Emscherbruch wird zur rasanten Rockoase…“

Hans-Jörg Loskill, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 19.03.2007

„Dank der gelungenen Arrangements von Mario Stork wird das Publikum bei Ohrwürmern von Abba, Bryan Adams, Udo Jürgens oder auch gerne Frank Sinatra zum Mitsingen und –klatschen animiert… Die Darsteller … haben … jede Menge Spaß an dem, was sie auf der Bühne treiben und diese Freude am Spiel überträgt sich auch auf das Publikum.“

Silke Sobotta, Stadtspiegel Gelsenkirchen, 21.03.2007

„… das Ensemble um Autor Matzkowski …, Musikchef und -arrangeur Mario Stork sowie Regisseur André Wülfing versteht sich ja nicht in erster Linie als Schauspielcrew. Vielmehr sind sie eine verschworene Musik-Pop-Rock-Truppe. Das hört man. Also wird möglichst jede Gelegenheit genutzt, um einen passenden Hit zu platzieren …, köstlich mit ironischem Herzblut intoniert. Da sind Anja Günther, Ute Dahlke, Rüdiger Jagsteit, Herpes Gugushi und Dirk Sindram unschlagbar! … alles in allem wartet auch diese "Emscherbruch"-Folge mit einem runden, prallen Hör- und Sehvergnügen auf.“

Hans-Jörg Loskill, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 18.06.2007

„… die dritte Folge der Consolschen Musical-Saga des Teams um Bernd Matzkowski (Text und diesmal Sprecher des "Ball-Gottes" aus dem Off), Mario Stork (Musik/ Arrangements) und André Wülfing (Regie). Sie haben geschafft, was ihnen kaum jemand zugetraut hat: Aus der Emscherbruch-Idee einen Dauerbrenner auf den "Brettern" zu machen. Man muss es der Crew einschließlich achtköpfigem Ensemble lassen: Mit professioneller Energie und dem Wissen um Revierauthentizität, Vereinsleben, dramaturgischer Pointierung und musikalischem Pop-Schmiss wird fast wie am Fließband produziert. Und zwar echte Publikumshits! Denn einmal mehr waren die Premierengäste im ausverkauften Theater restlos aus dem Häuschen. … in 75 Minuten wird der Pop-Olymp musikalisch serienweise aufgerollt. Erstaunlich, wie sicher das Ensemble, von Pianist Stork kenntnisreich angeführt, die Medleys meistert. Man möchte mitträllern - was ein Teil des Publikums auch mit Wonne tut

Hans-Jörg Loskill, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 20.08.2007

„Drei Folgen lang amüsierte das Team um "Präsi Franz" das Publikum im Consol Theater - mit der vierten Premiere nimmt das "musicalische Volkstheater" Abschied. Die Figuren leben - die Geschichte von Bernd Matzkowski (Text), Mario Stork (Musikarrangements) und André Wülfing (Regie) hat jedoch damit ein Ende. Man sollte eine Trauerflagge hissen! … Noch einmal ziehen Präsi und Co. alle Register für beste Unterhaltung, typischen Revierwitz und deutsche Vereinsmeierei… Stork (am Flügel - im TSV-Heim!) lässt sich an den "richtigen" Stellen die "richtigen" Songs einfallen. Volkslied, Swing und Pop-Titel reihen sich kurzweilig aneinander. Jungs und Mädels singen, als wären sie die Sieger in Bohlens Casting-Show. Respekt! … Die 70 Minuten gehen schnell um.“

Hans-Jörg Loskill, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 24.11.2007