Friedliche Weihnacht

Und im Fernseh'n kommen wieder die Berichte
von den Kriegen in den Schatten dieser Welt.
Jeder Schuß macht einen Hoffnungsstrahl zunichte
mit jedem Menschen, der im Kugelhagel fällt.
Wie lange sprechen noch die Waffen
irgendwo in fernem Land?
Legt denn kein Soldat, nicht mal am Weihnachtsabend
sein Gewehr für ein paar Stunden aus der Hand?

Komm, mein Kind, komm nur her zu mir,
schmieg dich fest in meinen Arm.
Hier bei uns, das versprech ich dir,
schweigen eine Weile Kummer und Harm.

Ich wünsche dir friedliche Weihnacht,
dir und allen Menschen unterm Himmelszelt.
Friedliche Weihnacht,
und daß vielleicht für uns ein Stern vom Himmel fällt.
Was nützen all die Kriege,
all die Habgier, Macht und Geld?
Friedliche Weihnacht
hier und überall auf der Welt.

Und ein Staatsmann schwingt schon wieder große Worte,
daß das Elend einen Sinn besitzen soll.
Hören das die Menschen jener finst'ren Orte,
die Herzen hoffnungsleer, mit Kummer übervoll?
Wie lange, bis auch die begreifen,
die zu Haus im Warmen sind,
daß an diesem Abend viele Menschen leiden,
während anderswo das Weihnachtsfest beginnt?

Komm, mein Kind, komm nur her zu mir...

Ich wünsche dir friedliche Weihnacht...

Ich möchte daran glauben,
daß ein Licht die Nacht erhellt.
Friedliche Weihnacht
hier und überall auf der Welt.

Text & Musik: Mario Stork © 2003 by Mario Stork