Du machst mich krank

Hab so oft versucht,
dein Bild zu vergessen,
nicht an dich zu denken,
dich nicht zu seh'n.
Habe dich verflucht,
mir Frust angefressen,
versucht dich zu kränken,
irgendwann mußt du doch geh'n.

Hab dich nicht verdient,
dein stolzes Getue,
dein eitles Verletzen,
dein falsches Spiel.
Hab mein Herz geschient,
ich will meine Ruhe,
mich nicht mehr zerfetzen,
du wirst mir einfach zuviel.

Doch du schleichst dich immer
aus dem Hinterhalt an mich heran.
Du weißt genau, wie du kriegst, was du willst,
ich bin eben auch nur ein Mann.

Nimm dein Lächeln mit und laß mich,
laß mich endlich allein.
Ja, ich lieb dich und ich haß dich,
kann nicht mit dir, kann nicht ohne dich sein.
Gegen dich ist kein Kraut gewachsen,
dem Teufel sei Dank.
Du machst mich krank.
Du machst mich krank.

Hast mich leergesaugt,
mich fallen gelassen,
hast hinten getreten
und vorn gelacht.
Hast zu nichts getaugt,
du bist nicht zu fassen,
da hilft auch kein Beten,
du bist aus Treibsand gemacht.

Denn du stellst die Fallen,
und ich tappe treudämlich hinein.
Doch dein perfides Spiel zieht jetzt nicht mehr,
ich will nicht mehr alles verzeih'n.

Nimm dein Lächeln mit und laß mich…

Will mich nicht mehr wehren,
hast mich völlig in deiner Gewalt.
Zieh' nur noch einmal dein Netz um mich zu,
mit dir werd' ich eh nicht sehr alt.

Nimm dein Lächeln mit und laß mich…

Komm, mach mich krank.
Komm, mach mich krank.

Text & Musik: Mario Stork © 2007 by Mario Stork